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Klee-Center – Existenzgründerzentrum

Raum für neue Ideen und frischen Gründergeist – das Klee-Center ist als Unternehmen der Stadt Nürnberg der ideale Partner für junge Unternehmer*innen, Existenzgründer/innen, und alle, die ein Unternehmen gründen wollen. Unter einem Dach vereint finden sich Büros von Gründern und Dienstleistungsunternehmen. Hier bieten Spezialisten und Berater im Bereich Existenzgründung ihren Service an und ermöglichen „kurze Wege“ für Ratsuchende.

In den beiden denkmalgeschützten Klinkerbauten auf dem ehem. Paketpostgelände in der Nürnberger Südstadt werden vom Klee-Center Existenzgründerzentrum, einer Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, anmietbare Büroeinheiten für Existenzgründer aus dem low-tech-Bereich angeboten. In dem kontrastierend zum historischen Bestand aus den späten 1920er Jahren modern gehaltenen Verbindungsbau aus Glas u. Edelstahl steht der kommunikative Gedanke im Vordergrund. Dort werden ein zentraler Empfang, sowie Tagungs- u. Serviceeinrichtungen vorgehalten. Die Cafébar im lichtdurchfluteten Foyer
fördert den Erfahrungsaustausch.

Lage – Kleestr. 21/23 | 90461 Nürnberg

Erbauungszeit - 2006/2007

Gesamtnutzfläche - 2.800 m²

Projektkosten - 3.2 Mio €

Das Informations- und Schulungsangebot des Klee-Centers wird durch Serviceleistungen ergänzt, wie

  • zentraler Daten- und Kommunikationsserver für80 EDV-Arbeitsplätze

  • Sofortzugriff auf die klassischen Software-Werk-zeuge (Textverarbeitung, Kalkulation, Internet)

  • Kopierzentrale und Faxservice

  • Empfang und Telefondienst

  • Tagungs- und Besprechungsräume mit modernen Präsentationsmedien

  • Teeküchen auf jeder Etage

  • Selbstbedienungs- bzw. tagungsergänzendes 
gecatertes Café und Bistro im Erdgeschoss

  • Veranstaltungsservice und Netzwerkmarketing

  • Reinigungs- und Hausmeisterservice

Die Mieterstruktur besteht zu 70 % aus Existenzgründern. Die übrigen 30 % werden von integrierten Dienstleistungsunternehmen ausgefüllt, die zur Ergänzung und Abrundung i.W. folgende Servicedienstleistungen anbieten

  • Allgemeine Gründungsberatung

  • Spezielle Gründungsberatung für ausländische 
Unternehmer

  • Schreib- und Bürodienstleistungen

  • Buchhaltungsservice

  • Rechtsberatung

  • Patentberatung

  • Steuerberatung

 

Mit der architektonischen Umsetzung des Konzeptes auf dem ehemaligen Paketpostgelände im Quartier Allersberger, Gudrun- u. Kleestraße wurde ein bedeutender Beitrag zur Reaktivierung einer städtebaulichenBrache im Nürnberger Süden geleistet. Die beiden in den 1920er Jahren in konventioneller Massivbauweise errichteten, ehemals zu Büro- und Schulungszwecken genutzten Gebäude Kleestrasse 21 und 23 wurden vonGrund auf saniert, umgebaut und durch einen modernen, dreigeschossigen Gelenkbau verbunden.Während die bestehenden Flügelbauten im wesentlichen die an die Gründer und ergänzenden Dienstleister vermietbaren Büroeinheiten aufnehmen, erfüllt der mittige Verbindungsbau mit seinen Tagungs- und Serviceeinrichtungen (Empfang, Cafebar, usw.) auf 3.100 m² Nutzfläche vor allem die zentralen Funktionen:
 

  • 1.520 m² vermietbare Büroeinheiten in Größen von 11 bis 35 m² und dachgeschossige Großraumbüros mit je max. 140 m². Die Großraumbüros nehmen bis zu 14 EDV-Arbeitsplätze für Gründungsplanung in der Startphase auf und können kurzfristig für Arbeitsprojekte erweitert werden

  • 430 m² für Schulungs-, Tagungs- und Besprechungsräume in Größen von 20 bis 140 m²

  • 640 m² freie Kommunikations- u. Verkehrsflächen (Empfang, Cafeteria, Flure, etc.)

 

Bei der Umnutzung wurde der bestehende Baukörper zur Realisierung moderner Nutzungsanforderungen behutsam angepasst. Die beidseitigen Flügelbauten werden über eine mittig im Gebäude platzierte offene Haupttreppe und über ein jeweils eigenes Treppenhaus erschlossen. Die Integration eines Aufzuges an den zentralen Foyers im EG, OG u. DG erlaubt den barrierefreien Zugang in die Etagen. Den charakteristischen denkmalgeschützten Klinkerfassaden mit ihren für die 1920er Jahre typischen Übereckfenstern und „liegenden“ Fensterformaten wurde eine kontrastierend moderne, frische und funktionale Innenraumgestaltung entgegen gesetzt. Die Dachräume erhielten großzügige Atelierverglasungen auch in Form von Firstoberlichtern. Eine zentral gesteuerte Sonnenschutzanlage garantiert Blendfreiheit an allen Arbeitsplätzen. Größter Wert wurde auf den modernsten Stand der technischen Ausstattung gelegt.